Historische Orgel der Minoritenkirche


Engel am Gehäuse der historischen Orgel



Organist Mario Eritreo spielt an der neuen Orgel
der Minoritenkirche

Die historische Orgel der Minoritenkirche

Die große historische Orgel der Minoritenkirche befindet sich auf der, in der Zeit der Umbauarbeiten durch Architekt Hetzendorf von Hohenberg 1784-1786 (Artikel) errichteten, Orgelempore am Westeingang der Kirche. Franz Xaver Christoph (1733-1793), einer der wichtigsten spätbarocken Orgelbauer Österreichs, hat sie unter Verwendung der Pfeifen, der Windladen und des Spieltisch­gehäuses einer 1673 erbauten Vorgängerorgel geschaffen. Zu seinen Hauptwerken zählt u. A. auch die Orgel der Wallfahrtskirche in Sonntagberg bei Ybbs.

Die Orgel der Minoritenkirche verfügt über zwanzig Register auf zwei Manuale und Pedal und sticht besonders auch durch ihr - für ihre Zeit stilistisch ungewöhnliches - Gehäuse auf, das in jenem gotisierenden Stil realisiert wurde mit dem Architekt Hetzendorf von Hohenberg der von ihm renovierten Minoritenkirche ein einheitliches Aussehen verlieh.

Die Orgel ist weitgehend im Original erhalten und wurde 1972 von Arnulf Klebel teilrestauriert, ist jedoch derzeit nicht spielbar und wartet darauf restauriert zu werden.


gotisierendes Gehäuse
 
Spieltisch der großen historischen Orgel mit Manuale
 
Detailansicht einiger Register

Die neue Orgel

Seit 2018 verfügt die Minoritenkirche auch über eine kleine neue Orgel. Sie befindet sich im Südschiff der Kirche gleich neben dem Presbyterium und wurde vom Orgelbauer Francesco Zanin aus Codroipo bei Udine geschaffen. Sie ist ein Geschenk von Frau Elsa Barsanti und wurde am Tag ihrer Einweihung vom Apostolischen Nuntius Mons. Peter Stephan Zurbringen gesegnet (Bericht).

Sie verfügt über zwölf Register auf zwei Manuale und Pedal und wird regelmäßig in der hl. Messe gespielt sowie im Rahmen von Konzerten und der Langen Nacht der Kirchen.