Der hl. Johannes der Täufer

Gleich bei der Statue des Täufers befindet sich das Taufbecken der Minoritenkirche (Bild).

Der hl. Johannes der Täufer

Die Geburt des hl. Johannes d. Täufer (Bild) wurde seinen Eltern Zacharias & Elisabeth vom Erzengel Gabriel verkündet und als die schwangere Gottesmutter Maria ihre schwangere Base Elisabeth besuchte, hüpfte der ungeborene Johannes vor Freude in ihrem Leib.

Als letzter der Propheten des Alten Bundes und Wegbereiter des Herrn Jesus Christus bildet Johannes eine Brücke vom Alten zum Neuen Bund. Als asketisch in der Wüste lebender Prediger rief er in der Zeit des ehebrecherischen Tetrarchen Herodes Antipas die Juden zur Buße auf und taufte viele im Jordan, zuletzt Jesus selbst, wodurch die Taufe zum Sakrament erhoben wurde.

Herodes Antipas ließ, angestiftet von seiner Zweitfrau Herodias und ihrer Tochter Salome, Johannes enthaupten. Der Gedenktag des Täufers ist der 24. Juni.

Erkennbar ist die Identität der Statue anhand mehrerer Merkmale:
Zunächt am kleinen Lamm, das neben Johannes Füßen kauert. Das Lamm verweist auf Jesus Christus, auf den hinzuweisen und dessen Kommen vorzubereiten Johannes' Mission war. Das Lamm umarmt mit seiner Pfote einen Kreuz-Stab als Hinweis auf Jesu Passion am Kreuz von Golgotha und auf dessen glorreiche Auferstehung am Ostersonntag. Johannes hält es mit seiner linken Hand. Mit der anderen Hand hält Johannes eine Schale, die er für das Übergießen mit Wasser im Zuge der Taufe verwendet. Sein halb entblöster Oberkörper verweist auf sein Leben in Armut als Asket. Für gewöhnlich wird er in Fellen gekleidet dargestellt, hier jedoch kleidete der Künstler ihn in ein einfaches Leinentuch.  


Kopf Johannes des Täufers

Hand des Täufers
 
Kopf des Lammes

Eine weitere Darstellung des Täufers befindet sich am Westportal der Kirche (Artikel), hier verweist er auf ein Medallion mit Christus als Lamm. Johanes der Täufer und Johannes der Evangelist besassen (je?) einen Altar in der heute nicht mehr existierenden, im Zuge der zweiten Bauphase (Artikel) erbauten, Johanneskapelle der Minoritenkirche beim heutigen Seiteneingang zur Kirche unter den Arkadengängen.