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Zentraler Teil des Glasfensters Caecilia spielt an der Orgel ![]() Die Elterm des Stifters Oscar Bene |
Das Cäcilien-Fenster Das Glasfenster zu Ehren der hl. Cäcilia,
Patronin der Kirchenmusik (Betrachtung), ist das einzige bemalte Glasfenster
des Langhauses der Minoritenkirche und befindet sich hinter der großen
Orgel der Orgelempore (Artikel). Das von der Firma Carl Geyling’s Erben
gestaltete und realisierte Glasbild wurde im Jahr 1900 im Zuge der unter
dem Präfekten der Italienischen Kongregation Verdin di Valsilvella
durch die Architekten Luntz und Giacomelli durchgeführten Erweiterungen
und Restaurierungsarbeiten (Artikel) der Minoritenkirche in das
wiederhergestellte gotische Maßwerk des Mittelfensters der
Westfassade eingefügt. Das Glasbild erstreckt sich mehrbahnig über die vier Fensterlanzetten. In den mittleren beiden Fensterbahnen ist Cäcilia sitzend und an der Orgel spielend vor einem Ausblick auf eine Naturaussicht dargestellt. Vor ihr stehend befinden sich drei singende Engel, ein weiterer vierter Engel kniet vor der Heiligen hin und legt vor ihr einen Palmzweig ab, der als Attribut daran erinnert, daß Cäcilia als Märtyrerin gestorben ist. Die Szene ist in eine opulente neugotische Architektur eingefasst.
Unterhalb der Szene
würdigt eine lateinische Inschrift den Stifter des Bildes, Oscar Bene;
dessen Eltern sind neben der Inschrift
im untersten Teil der beiden
äußersten Fensterlanzetten in den auf Glas gemalten Medaillons
verewigt. Über ihnen erheben sich, pro Fensterlanzette, je ein mit
Fialen bekrönter Baldachin. Darin sind links der hl. Johannes
der Täufer, rechts die hl. Katharina von Alexandrien
dargestellt. Letzterer war die Katharinenkapelle geweiht, bevor sie rund
zehn Jahre lang 1775-1784 als Kirche der Italienischen Kongregation
diente.
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