Lange Nacht der Kirchen 2026
in der Minoritenkirche
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Beata Maria Virgo ad Nives

Unser Kirchenrektor Don Elias Stolz mit der Präfektin der Italienischen
Kongregation Daniela Panella-Jirout, langjährige Organisatorin der LNK
in der Minoritenkirche
 Filip Simic
und
P. Johannes Regele am Eisstand des Eissalons Schwedenplatz unter den
Arkaden der Minoritenkirche
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Die
Lange Nacht der Kirchen
2026 in der
Minoritenkirche begeisterte erneut mit einem fulminanten
Programm im Zeichen der
Musik:
Der Abend begann wie gewohnt mit unserer traditionellen Hl.
Messe im überlieferten Römischen Ritus und wurde anschließend offiziell eröffnet
durch unseren Rektor Don Elias an der Trompete mit einer
instrumentalen Paraphrase zu Ehren des vor
800 Jahren zu Gott heimgekehrten Hl. Franziskus von Assisi.
Es erklangen sodann einige der schönsten Arien der
italienischen Oper gefolgt von unserer
musikalischen Verneigung vor der vor einem Jahr verstorbenen großen
Pianistin Ryoko Tajika Drei.
Anschließend ehrten wir unsere Patronin Maria Schnee durch die Darbietung
der schönsten gesungenen Ave Marias,
worauf einer der traditionellen Höhepunkte der
Wiener Langen
Nacht folgte, Vivaldis Vier Jahreszeiten. Zum
Abschluss des Abends erklang schließlich die argentinische Misa
Tango, gefolgt vom Konzert Musik zum Träumen.
Während des Abends konnten sich die
Besucher wie gewohnt unter den Arkaden mit köstlichem italienischem
Eis,
Brötchen
&
Getränken
stärken; heuer im Zeichen des 140-jährigen Bestehens des Eissalons
der Familie Molin-Pradel am Schwedenplatz.
Wie
vergangenes Jahr führte auch heuer das Duo bestehend aus Filip Simic, der die musikalischen
Programmpunkte vor Beginn der Aufführungen vorstellte, und Pater
Johannes Regele, der in den Pausen zwischen den Programmpunkten
spannende Einblicke in die Geschichte der
Minoritenkirche und der hier wirkenden Italienischen Kongregation gab, durch
den Abend.
Das
Programm
des Abends beinhaltete folgende Punkte:
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Hl. Messe im überlieferten Römischen Ritus

Die Liturgie des Römischen Ritus lockt seit 2012 zahlreiche Gläubige in die Wiener Minoritenkirche,
eine gute Gelegenheit diesen Schatz der Kirche zu entdecken |
Den traditionellen
Auftakt der Langen Nacht der Kirchen in der Minoritenkirche bildet seit 2012
unsere
Hl. Messe im überlieferten Römischen Ritus (Info),
der für seine außerordentlich kontemplative
mystische Tiefe zunehmend und
gerade von jungen Gläubigen geliebt wird. - Der harmonische Akkord von Gesten,
Gebeten, Paramenten, Architektur und Gregorianik-Gesang eröffnet der Seele
ein Fenster in Gottes Reich und spendet inneren Frieden und Freude.
Heuer fand die Hl. Messe am Quatember-Freitag der Pfingstoktav statt,
weshalb die feierliche Pfingstsequenz ertönte. Auch im heurigen Jahr, das im
Zeichen des 800. Todestages des Hl. Franziskus von Assisi steht, dem Gründer
des Minoritenordens, zelebrierte
der Distriktobere der Priesterbruderschaft St. Pius X. (Link)
in Österreich, P. Johannes Regele, die Hl. Messe. |
Eis und Erfrischungen unter den Arkaden
Ein Eiswagen des Eissalons am Schwedenplatz und erfrischende
Aperol Spritz verbreitete Italienisches Flair im Arkadengang der
Minoritenkirche.
Während des gesamten Abends,
hatten unsere Gäste
Gelegenheit unter den Arkaden der italienischen Nationalkirche bei köstlichem Eis des Eissalons
am Schwedenplatz
(Link)
italienische Stimmung zu genießen. Dieser
berühmte Eissalon, der von der Familie Molin-Pradel geführt wird, feiert heuer
sein 140-jähriges Bestehen. Brote der Firma
Ströck
(Link)
und italienische Getränke rundeten das kulinarische Erfrischungs-Programm ab.
Eröffnungs-Konzert: Instrumentale
Paraprase zu Ehren des Hl. Franz von Assisi

Don Elias Stolz an der Trompete eröffnete musikalisch die Lange
Nacht der Kirchen mit einer Hommage an den Gründer des Minoritenordensi.
Der Kirchenrektor der Italienischen
Nationalkirche Don Elias Stolz eröffnete musikalisch
die Lange Nacht der Kirchen auf seiner Trompete mit einer instrumentalen
Paraphrase zu Ehren des vor 800 Jahren verstorbenen
Hl. Franz von Assisi. Der Österreichische Herzog
Leopold VI. traf den Heiligen 1219 in Italien und war von seiner
Heiligmäßigkeit tief berührt, weshalb er ihn bat, Mönche seines Ordens
nach Wien zu entsenden. Im Jahr 1224 trafen die vier ersten Minoriten ein
und
erhielten vom Herzog ein Grundstück geschenkt, womit die Geschichte
unserer Wiener Minoritenkirche begann.
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Konzert: BELCANTO - OPERNARIEN in der Minoritenkirche
 
 Die
mächtigen Stimmen des Bariton Andrei Maksimov und der Sapranistin Daria
Jakubczyk erfüllten mit ihrer starken Präsenz den Raum der Minoritenkirche |
Die Sopranistin Daria
Jakubczyk und der Staatsopern-Bariton Andrei Maksimov,
am Klavier begleitet von der Staatsopern-Ballett-Pianistin Anna
Resch, brillierten mit einer fulminanten Opern-Arien Aufführung, die von
Händel über Vivaldi und Mozart
bis hin zu Donizzetti, Rossini, Verdi und
Puccini führte
und mit italienischem Gefühl und Temperament, etwa mit
O mio
babbino caro von Puccini oder
Largo
al Factotum von Rossini, die Gäste der Italienischen Nationalkirche
elektrisierte. Am Schluss überraschten die Musiker das Publikum mit
Lehars Lippen schweigen als Zugabe.
Konzert: Hommage an RYOKO


Im Gedenken an die große japanische
Pianistin Ryoko Tajika Drei
spielte Sakuya Okayasu einige ihrer liebsten Klavierstücke in der Wiener Minoritenkirche.
Im Gedenken an die vortreffliche,
der Minoritenkirche sehr verbundene, japanische Pianistin Ryoko
Tajika Drei, die vor einem Jahr verstorben ist, widmete ihr die
Italienische Kongregation eine Hommage mit einigen ihrer liebsten
Klavierstücke. Ihre talentierte Landsfrau Sakuya Okayasu,
die in Tokio, Paris und Wien studiert hat, berührte die Gäste mit
ausgewählten Stücken von Bach, Mozart,
Schubert, Schriabin und Sakamoto,
mit dessen Komposition
Merry
Christmas Mr. Lawrence Ryoko nicht nur die Gäste der Langen Nacht gerührt
hatte.
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Konzert: AVE MARIA - Die schönsten gesungenen
Fassungen
 Unter
den Blicken Maria Schnees am Hochaltar der Wiener Minoritenkirche und der
gotischen Familienmadonna erklangen die schönsten Ave Maria.
Der Gruß des Erzengels
Gabriel an die Gottesmutter anlässlich der Menschwerdung Gottes, der im Gebet des Ave Maria
auf den Lippen von Milliarden Christen erklingt, inspirierte zahlreiche
Komponisten zu atemberaubenden musikalischen Fassungen. Auch heuer erklangen
wieder als einer der Höhepunkte in der Minoritenkirche die schönsten Ave Marias
zu Ehren unserer Patronin Maria Schnee
um die Herzen der Gläubigen zu Gott zu erheben.
Die
armeinische
Sopranistin
Tehmine Schaeffer und die italienische
Mezzo-Sopranistin Yasmina Luccisano sangen
mit ihren engelsgleichen
Stimmen, begleitet vom begnadeten neapolitanischen
Organisten
Mario Eritreo am Klavier, der regelmäßig die Sonntagsmessen
der italienischen Gemeinde der Minoritenkirche um 11:00 Uhr musikalisch
untermalt, und von unserem
ebenso begnadeten südtiroler Kirchenrektor Don Elias Stolz auf
seiner
Trompete.
Konzert: Vivaldis VIER JAHRESZEITEN

Antonio
Vivaldis traumhafte Vier Jahreszeiten, in einem Arrangement von Mario Eritreo,
erklangen im weiten Raum des gotischen Säulenwaldes der Wiener
Minoritenkirche.
Auch in diesem Jahr durfte ein absoluter Publikumsmagnet der
Wiener Langen Nacht der Kirchen nicht in
unserem Programm fehlen: Vivaldis Vier Jahreszeiten. Die
Musiker Elias Kim
(Violine), Andrea Delare (Cello) und Mario Eritreo
(Orgel) präsentierten erneut das von Mario Eritreo für diese
drei Instrumente vortreflich arrangierte Mesterwerk Antonio Vivaldis.
Vivaldi ist es
gelungen der jeweils partikularen Stimmung der einzelnen Jahreszeiten
in Musik Gestalt zu verleihen, Eritreo andererseits gelang es grandios
diese Athmosphäre instrumentalisch auf die Besetzung von lediglich drei
Künstlern zu verdichten. Ein Erlebnis, bei dem mittels der geistigen
Schau
der Schöpfung der Blick auf den Schöpfer gewendet wird.
Eine reine Orgelfassung, gespielt von Mario Eritreo, kann hier gehört werden:
Frühling,
Sommer,
Herbst,
Winter. |
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